Liebe Wählerinnen, liebe Wähler,

ich bin Daniel Schmidt, 30 Jahre alt, lebe in Aidlingen und freue mich, Ihr FDP-Zweitkandidat zu sein.

Hauptberuflich bin ich Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen von Professor Hans-Peter Burghof an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Meine Promotion zum Dr. oec. werde ich voraussichtlich Ende diesen Jahres abschließen.

Mein Abitur erhielt ich am Goldberg-Gymnasium Sindelfingen. Studiert habe ich an der DHBW Stuttgart und dort den Bachelorabschluss im Fach BWL-Bank erworben. Während dieser Zeit war ich auch Angestellter der Kreissparkasse Böblingen. Anschließend studierte ich in Sigmaringen und Edinburgh und schloss das BWL-Studium mit dem akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) ab.

Seit meiner Zeit in Edinburgh bin ich ein großer Fan Schottlands. Auch während meiner Promotion war ich von Januar bis März 2020 zu einem Forschungsaufenthalt an der University of Stirling in Schottland u.a. auch um die Unipartnerschaft zwischen Hohenheim und Stirling voran zu bringen. Seitdem bin ich Visiting Lecturer an der Stirling Management School der University of Stirling.

Mit 16 bin ich bei den Jungen Liberalen und der FDP eingetreten. Ich bin seit Dezember 2012 Pressesprecher unseres FDP Kreisverbandes und seit November 2018 auch stellvertretender Kreisvorsitzender. Ich trat in meinem Heimatort Aidlingen 2014 zum ersten Mal in der Geschichte mit einer FDP-Liste an, seitdem vertrete ich die FDP im Aidlinger Gemeinderat. Seit der letzten Kommunalwahl bin ich zudem Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft „Die FREIEN / FDP“.

Während meiner Zeit in Schottland 2020

Aufgrund meines Berufs, Studiums und meiner persönlichen Interessen liegen mir natürlich die Wirtschafts- und Finanzpolitik besonders am Herzen. So ärgert es mich sehr, dass die Bundes- und Landesregierung wichtige Reformen nicht angeht. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (sog. „Wirtschaftsweisen“) nannten ihr Jahresgutachten 2016/17 bereits „Zeit für Reformen“.

Ich denke, die Krisensituation aufgrund der Covid-19 Pandemie und ein deshalb notwendiges Konjunkturpaket wären doch der ideale Ausgangspunkt gewesen, um eine grundlegende Steuerreform anzugehen: Es wäre möglich gewesen die kalte Progression und den sogenannten Mittelstandsbauch zu bekämpfen, beides trifft übrigens vor allem kleinere Einkommen. Ebenso wäre es angezeigt gewesen den sogenannten Solidaritätszuschlag sofort und für alle Einkommen abzuschaffen, ggf. auch rückwirkend. Damit wäre dann auch die offene Frage der rechtlichen Legitimation hinfällig, die sich aufgrund des Wegfalls des Solidarpaktes II zum 31. Dezember 2019 auf jeden Fall stellt. Zudem würde eine allgemeine, grundlegende Entlastung besser wirken als einzelne „Pakete“, da bei „Paketen“ stets die Gefahr besteht, dass derjenige mehr Subventionen erhält, der am lautesten schreit. Wir dürfen zudem nicht vergessen: Das Konjunkturpaket bedeutet für junge Menschen eine schwere Hypothek, denn die Last der Verschuldung tragen nicht diejenigen, die heute über das Paket entscheiden, sondern wir Jungen und zukünftige Generationen.

Wieso braucht es überhaupt einen Zweitkandidaten? Von unseren 12 Landtagsabgeordneten in der FDP-Fraktion haben 3 im Laufe der letzten Legislaturperiode ihr Mandat aus unterschiedlichen Gründen niedergelegt: Da es keine Landesliste gibt, rückt in diesem Fall automatisch der jeweilige Zweitkandidat in den Landtag nach.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Aidlingen

Daniel Schmidt